Kanzlei Dr. Kröller, Klimaschewski & Kollegen

Uns ist der persönliche Kontakt zu Ihnen wichtig! Wir wissen, dass Sie für Ihr Anliegen einen Rechtsanwalt suchen, dessen Kompetenz Sie vertrauen können.
Wir, das sind die Rechtsanwälte Dr. Hans-Rainer Kröller, Tina Klimaschewski und Dr. Johanna Feßler.
Sie finden uns in Burghausen und in Eggenfelden.
Wir freuen uns auf Sie!

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Kanzlei

Die Kanzlei Dr. Kröller, Klimaschewski & Kollegen, sind die Rechtsanwälte Dr. Hans-Rainer KröllerTina Klimaschewski und Dr. Johanna Feßler.

 

Unsere Rechtsanwaltskanzlei wurde 1973 gegründet und kann auf langjährige Erfahrung und Tradition zurückblicken. Die Burghauser Rechtsanwaltskanzlei Dr. Kröller, Klimaschewski & Kollegen bietet eine umfassende und kompetente Beratung sowohl für Einzelmandanten als auch mittelständische Unternehmen.

Durch maßgeschneiderte Beratung und auf den Einzelfall zugeschnittene Lösungen, unterstützen wir unsere Mandanten, so dass nach Möglichkeit Probleme gar nicht erst entstehen. Kommt es dennoch zum Streit, werden wir kompetent und zielorientiert Ihren Prozess in Ihrem Sinne führen.

Sie haben in unserer Kanzlei einen fachlich kompetenten Ansprechpartner. Daneben stehen Ihnen alle Kolleginnen und Kollegen mit ihren speziellen Fachkenntnissen zur Verfügung. Unsere Mitarbeiter bilden sich regelmäßig fort, arbeiten im Team und gewährleisten damit eine für Ihr spezielles Anliegen sachkundige und kompetente Betreuung.
 Wir prüfen und entwerfen für Ihre geschäftlichen und privaten Interessen differenzierte, auf Sie persönlich zugeschnittene Lösungen. Sie werden von uns in sämtlichen Verhandlungen, auch vor Gerichten und Behörden vertreten.

Wir sind für Sie da!

Rechtsanwälte

Rechtsanwalt Dr. Hans-Rainer Kröller

Fachanwalt für Familienrecht

Rechtsgebiete

Familienrecht, Zivilrecht, Wirtschafts- und Vertragsrecht

Rechtsanwältin Tina Klimaschewski

Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsgebiete

Arbeitsrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht, Zivilrecht, Mietrecht, Erbrecht

Rechtsanwältin Dr. Johanna Feßler

Rechtsanwältin

Rechtsgebiete

Erbrecht, Familienrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht

Rechtsanwalt Dr. Hans-Rainer Kröller

Dr. Hans-Rainer Kröller
Dr. Hans-Rainer KröllerFachanwalt für Familienrecht
Rechtsgebiete:
Familienrecht, Zivilrecht, Wirtschafts- und Vertragsrecht

Rechtsanwalt Dr. Hans-Rainer Kröller, geboren 1942, legte nach seinem Studium in Erlangen und Lausanne und einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Staats-, Verwaltungs- und Kirchenrecht in Erlangen im Jahre 1969 das Zweite Juristische Staatsexamen in Bayern ab. Zuvor wurde er mit einer verwaltungsrechtlichen Dissertation zum doctor iuris utriusque promoviert.

1969 zur Anwaltschaft zugelassen, ist er nach mehrjähriger Tätigkeit als Justitiar eines namhaften Chemieunternehmens seit 1973 mit eigener Kanzlei in Burghausen ansässig.

Dr. Kröller ist als Fachanwalt für Familienrecht auf den Gebieten des Ehescheidungs-, Unterhalts-, Sorge-, Vermögensauseinandersetzungs- und Erbrechts tätig. Ein weiterer Schwerpunkt ist neben dem allgemeinen Zivilrecht vor allem Wirtschafts- und Vertragsrecht mit laufender Beratung von Wirtschaftsunternehmen.

Rechtsanwältin Tina Klimaschewski

Frau Tina Klimaschewski legte 1997 das 2. Juristische Staatsexamen ab und ist seit 1998 als Rechtsanwältin zugelassen. Im Jahr 1999 erfolgte der Wechsel nach Burghausen, um das Team der Rechtsanwaltskanzlei ihres Vaters Dr. Kröller zu verstärken.
Seit 2006 ist sie zudem Fachanwältin für Arbeitsrecht.
Im Jahr 2008 übernahm sie die Kanzlei ihres Vaters.
Als Fachanwältin für Arbeitsrecht gilt mein besonderes Interesse natürlich diesem Rechtsgebiet. Ich berate und vertrete gleichermaßen engagiert sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer in allen arbeitsrechtlichen Angelegenheiten (u.a. Kündigung, Kündigungsschutz, Teilzeitarbeit, befristete Arbeitsverhältnisse, Arbeitsbedingungen, Prüfung und Erstellung von Arbeitsverträgen, Zeugnisse, Tarifrecht). Daneben bin ich ebenso routiniert im Sozialrecht (bei Verzahnung zum Arbeitsrecht), Verkehrszivilrecht (Schadensregulierungen), Mietrecht und Erbrecht tätig.

Tina Klimaschewski
Tina KlimaschewskiFachanwältin für Arbeitsrecht
Rechtsgebiete:
Arbeitsrecht, Verkehrsrecht, Zivilrecht, Mietrecht, Erbrecht

Rechtsanwältin Dr. Johanna Feßler

Dr. Johanna Feßler
Dr. Johanna FeßlerRechtsanwältin
Rechtsgebiete:
Erbrecht, Familienrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht

Die gebürtige Pfarrkirchnerin Frau Dr. Johanna Feßler absolvierte ihr Studium und Referendariat in München und Passau. Anschließend war sie in Wirtschaftskanzleien in München und Mühldorf tätig, dort insbesondere auf den Gebieten des Erbrechts, der Unternehmensnachfolge und des Arbeitsrechts.

Frau Dr. Johanna Feßler hat zur Vertiefung ihrer Schwerpunkte die Fachanwaltslehrgänge im Erbrecht, im Familienrecht und im Arbeitsrecht absolviert.

Mit diesen Tätigkeitsschwerpunkten ist sie nun seit Juni 2014 bei der Kanzlei Dr. Kröller, Klimaschewski und Kollegen betraut.
Im Erbrecht liegt der Fokus zum einen in der beratenden Tätigkeit im Rahmen vom testamentarischen Gestaltungen und der Unternehmensnachfolge mit Anpassung der Gesellschaftsverträge an die erbrechtliche Situation und Beratung in erbschaftssteuerrechtlichen Angelegenheiten, sowie in der Beratung zur Abfassung von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Zum anderen ist natürlich auch die prozessuale Geltendmachung von Erb- und Pflichtteilsansprüchen und die Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften wesentlicher Teil Ihrer Praxis. Sie besitzt zudem umfassende Erfahrung mit internationalen Erbfällen.
Weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit von Frau Dr. Feßler liegt im Familienrecht, angefangen von der Beratung in der Trennungssituation bis hin zur Vertretung in Scheidungs-, Unterhalts- und Kindschaftssachen. Besonderes Interesse von Frau Dr. Feßler gilt auch der Beratung von Unternehmern in familienrechtlichen Angelegenheiten, z.B. die Beratung vor Abschluss eines Ehevertrages inklusive Vertragsgestaltung, als auch bei der Vermögensauseinandersetzung im Scheidungsfall.
Selbstverständlich berät Sie Frau Dr. Feßler auch in allgemeinen Zivilrechtsangelegenheiten.

Rechtsgebiete

Wir unterstützen Sie in allen Belangen zu diesen Rechtsgebieten

Familienrecht

Rechtsanwalt Dr. Hans-Rainer Kröller, Rechtsanwältin Dr. Johanna Feßler

Familienrecht

Im Familienrecht werden oftmals Auseinandersetzungen zwischen Menschen, die sich einmal sehr nahe standen, geführt.

Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Tina Klimaschewski, Rechtsanwältin Dr. Johanna Feßler

Arbeitsrecht

Schnelles Handeln und anwaltliche Kompetenz sind im Arbeitsrecht der Schlüssel zum Erfolg.

Erbrecht

Rechtsanwältin Tina Klimaschewski, Rechtsanwältin Dr. Johanna Feßler

Erbrecht

Ein Erbfall führt leider sehr häufig zu Auseinandersetzungen der Hinterbliebenen über das Erbe. Am Ende geht es – wie so oft – um das materielle Vermögen, das aufgeteilt wird.

Verkehrsrecht

Rechtsanwältin Tina Klimaschewski

Verkehrsrecht

Die Probleme im Straßenverkehrsrecht sind umfangreich und betreffen fast jeden einmal, ob verschuldet oder unverschuldet.

Vertragsrecht

Rechtsanwalt Dr. Hans-Rainer Kröller

Vertragsrecht

Wir entwickeln Verträge nach Ihren sachlichen Vorgaben.

Mietrecht

Rechtsanwältin Tina Klimaschewski

Mietrecht

Das Mietverhältnis zwischen Vermieter und Mieter ist leider nicht immer völlig unkompliziert; bisweilen tauchen Probleme auf, die schnell für Verwirrung sorgen.

Zivilrecht

Rechtsanwalt Dr. Hans-Rainer Kröller, Rechtsanwältin Tina Klimaschewski, Rechtsanwältin Dr. Johanna Feßler

Zivilrecht

Das Zivilrecht regelt – anders als das öffentliche Recht – die Rechtsbeziehungen zwischen verschiedenen Rechtssubjekten (natürlichen oder juristischen Personen) auf der Grundlage der Gleichordnung und Gleichberechtigung.

Familienrecht

Im Familienrecht werden oftmals Auseinandersetzungen zwischen Menschen, die sich einmal sehr nahe standen, geführt.

Anwaltliche Beratung ist schon in einer frühen Phase zu empfehlen, um die eigenen Rechtspositionen so gut wie möglich zu sichern. Dies gilt für Ehevertrag, Trennung und Ehescheidung oder Fragen zu Zugewinn, Unterhalt, Umgang und Sorgerecht.

Gerade im Familienrecht ist nicht nur die fachliche Kompetenz eines Anwaltes gefragt, sondern auch soziale Kompetenz und Einfühlungsvermögen in die seelische Situation der Mandanten.

Unser Spektrum im Familienrecht umfasst alle relevanten Bereiche.

Typische familienrechtliche Angelegenheiten

Scheidung

  • Trennung
  • Ehescheidung
  • Scheidungsfolgen
  • Zugewinnausgleich
  • Scheidungs- und Trennungsfolgen

Unterhalt

  • Trennungsunterhalt
  • nachehelicher Unterhalt
  • Kindesunterhalt
  • Auskunft

Sorgerecht

  • Umgangsrecht
  • Aufenthaltsbestimmung

Eheverträge

  • Güterstandsvereinbarung
  • Partnerschaftsverträge
  • nichteheliche Lebensgemeinschaft

Arbeitsrecht

Schnelles Handeln und anwaltliche Kompetenz sind im Arbeitsrecht der Schlüssel zum Erfolg.

In unserer Kanzlei werden gleichermaßen Arbeitgeber und Arbeitnehmer umfassend und kompetent in allen Fragen des Arbeitsrechtes, zum Beispiel zu den „Themen Mutterschutz und Elternzeit“, „Schwerbehindertenrecht“, „Mobbing“ und „Insolvenz des Arbeitgebersberaten“ beraten und vertreten.

Darüber hinaus geht es vor allem um folgende Themen:

Gestaltung und Überprüfung von Arbeitsverträgen

  • Dienstwagenregelung
  • Provisionsregelung
  • Rückzahlungsvereinbarung
  • Zielvereinbarung
  • Abgrenzung freie Mitarbeit – Scheinselbständigkeit

Gestaltung und Überprüfung von Geschäftsführerverträgen Beendigung von Arbeitsverträgen und Geschäftsführerverträgen

  • Kündigung
  • Aufhebungsverträge
  • Abfindungen
  • Sperrzeitprobleme
  • Arbeitslosengeldansprüche
  • Urlaubsabgeltung
  • Nachvertragliches Wettbewerbsverbot

Vorbereitung von Kündigungen

  • Abmahnung
  • Kündigungsfristen
  • Kündigungsgrund
  • Änderungskündigung
  • Betriebsratsanhörung
  • Sonderkündigungsschutz

Alltägliche Fragen des Arbeitsrechts

  • Arbeitszeitgestaltung
  • Lohn- und Gehaltsfragen
  • Versetzung
  • Urlaubsgewährung

Verkehrsrecht

Die Probleme im Straßenverkehrsrecht sind umfangreich und betreffen fast jeden einmal, ob verschuldet oder unverschuldet. Egal ob Unfall, eine Übertretung mit Ordnungswidrigkeit oder Strafe (auch im benachbarten Ausland!) bzw. Führerscheinsorgen (Nachschulung, Entzug, MPU, …), Probleme mit der eigenen Versicherung (Haftungsausschluß, Obliegenheitsverletzung, …) – die Fragen sind nur durch zeitnahe fachliche Beratung zu klären. 

Wir empfehlen immer den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung für diesen Bereich, um im Fall der Fälle nicht durch hohe Kosten gebremst zu werden.

Unfallregulierung

  • Schadensersatz
  • Reparaturkosten
  • Nutzungsausfall
  • Mietwagen
  • Schmerzensgeld

Versicherungsrecht

  • Vollkaskoversicherung
  • Teilkaskoversicherung
  • Haftpflichtversicherung

Ordnungswidrigkeiten

  • Führerschein
  • MPU
  • Bußgeld
  • Ausland

Kaufrecht

  • PKW-Kauf
  • Mängelansprüche

Mietrecht

Das Mietverhältnis zwischen Vermieter und Mieter ist leider nicht immer völlig unkompliziert; bisweilen tauchen Probleme auf, die schnell für Verwirrung sorgen. Der Mietvertrag hilft auch nicht immer weiter, und die Rechtsprechung mit Ihren Urteilen ist nicht leicht zu verstehen. Der Gang zum Rechtsanwalt bringt Klarheit sowie eine kompetente Beratung über das individuelle Problem.

Wir beraten sowohl Vermieter als auch Mieter bei allen im Mietverhältnis auftretenden Problemen und vertreten sie kompetent bei gerichtlichen Auseinandersetzungen.

Unser Tätigkeitsspektrum umfasst:

Wohnraummietrecht

  • Mietvertrag
  • Mietkaution
  • Mietminderung
  • Betriebskosten
  • Kündigung
  • Räumung
  • Räumungsschutz
  • Schönheitsreparaturen

Gewerbemietraumrecht

  • Mietvertrag
  • Vertragsentwurf

Pacht

  • Pachertrag
  • Pachtzins

Zivilrecht

Das Zivilrecht regelt – anders als das öffentliche Recht – die Rechtsbeziehungen zwischen verschiedenen Rechtssubjekten (natürlichen oder juristischen Personen) auf der Grundlage der Gleichordnung und Gleichberechtigung. Es gibt anders als im öffentlichen Recht kein Über- und Unterordnungsverhältnis. Der Begriff stammt von dem lateinischen Begriff „iuscivile“ ab, der ursprünglich das Recht der freien römischen Bürger im Gegensatz zum auch für Fremden geltenden Recht („ius honorarium“) bezeichnete.

Wir beraten und vertreten im gesamten Zivilrecht. Hierzu gehören neben den bereits gesondert aufgeführten Spezialgebieten:

Schuldrecht (allgemeines und besonderes, Verzug, sämtliche Vertragsarten)
Schadensrecht (Haftung aus Delikt, Gefährdungshaftung etc.)
Kaufrecht, Werkvertragsrecht, Dienstleistungsrecht, Schenkungsrecht
Mobiliar- und Immobiliarrecht
Forderungseinzug und Zwangsvollstreckung

Schuldrecht und Vetragsrecht

Sie haben einen Vertag abgeschlossen und der Gegner zahlt nicht? Sie haben die Anfertigung einer Sache bestellt und bezahlt, die Sache wird aber nicht geliefert oder ist mangelhaft? Egal ob Kaufvertrag, Werkvertrag, Werklieferungsvertrag, Dienstvertrag – wir beraten Sie wie Sie zu Ihrer Sache oder Ihrem Geld kommen. Der Schuldner hat mangelhaft oder verspätet geleistet? Sie haben kein Interesse mehr an der Lieferung? Wir beraten Sie, welche Ansprüche Ihnen zustehen und was zu veranlassen ist.

Schadensrecht

Sie haben einen finanziellen Schaden erlitten. Egal ob aus Delikt, Gefährdungs- oder Garantiehaftung. Wir beraten und vertreten Sie hinsichtlich Schadensersatzansprüche inklusive Schmerzensgeld.

Ungerechtfertigte Bereicherung

Ein anderer ist auf Ihre Kosten ungerechtfertigt bereichert. Wir setzen Ihre Ansprüche nach § 812f. BGB durch.

Sachenrecht

Das Sachenrecht wird von den Begriffen Eigentum und Besitz beherrscht. Wir setzen Ihre Ansprüche als Eigentümer oder aus Besitz an einer Sache (z. B. als Mieter) durch. Während im Mobiliarrecht Eigentumsübergang durch Einigung und Übergabe erfolgt, geschieht dies im Immobiliarrecht durch Auflassung und Grundbucheintragung.

Forderungseinzug und Zwangsvollstreckung

Wir ziehen Ihre Forderungen ein und erbringen Inkassodienste, beantragen Mahnbescheide, Vollstreckungsbescheide und/oder setzen Ihre Ansprüche klageweise durch. Zahlt der Schuldner nicht, vollstrecken wir.

Vertragsrecht

Wichtiger Bereich unserer Kanzlei ist das Vertragsrecht. Wir entwickeln Verträge nach Ihren sachlichen Vorgaben. Darüber hinaus stehen wir Ihnen bei der Prüfung von bereits vorhandenen Verträgen, sowie bei der Rückabwicklung bereits abgeschlossener Verträge beratend zur Seite und vertreten Ihre Interessen auch vor Gericht.

Typische Anlässe für vertragsrechtliche Auseinandersetzungen:

  • Kaufvertrag, Anspruch auf Kaufpreiszahlung und Übereignung der Kaufsache, Mängelbeseitigung, Ersatzlieferung, Minderung und Schadensersatz
  • Darlehensvertrag, Kündigung des Darlehensvertrages wegen Verzuges
  • Werkvertrag, Werklohnanspruch, Abnahme, Herstellung einer mangelfreien Sache, Mängel und Gewährleistung
  • Reisevertrag, Rücktritt, Minderung des Reisepreises
  • Telefondienstverträge, Kündigung, Schadensersatz, Abwehr unberechtigter Forderungen

Erbrecht

Ein Erbfall führt leider sehr häufig zu Auseinandersetzungen der Hinterbliebenen über das Erbe. Am Ende geht es – wie so oft – um das materielle Vermögen, das aufgeteilt wird.

Sehr viel Ärger und Probleme ließen sich vermeiden, wenn sich jeder erwachsene Bürger mit Unterstützung eines spezialisierten Anwalts Gedanken über seinen letzten Willen machen würde. Da der Tod in unserer Kultur meist aus dem täglichen Leben ausgeblendet wird, sind unwillkommene Überraschungen nach dem Tod fast unausweichlich.

Nur rund 20 Prozent der deutschen Bürger haben ein Testament. Für die restlichen 80 Prozent gilt die gesetzliche Erbfolge. Diese spiegelt jedoch nicht immer den Willen des Erblassers wider.

Eigene letztwillige Verfügungen fallen nicht leicht.

Wir bringen Ihren Willen über das Schicksal Ihres Vermögens in eine juristisch korrekte Fassung. Auch die Erstellung von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten können Sie uns übertragen.
Wenn es zu einer erbrechtlichen Auseinandersetzung kommt, vertreten wir Sie kompetent bei der Durchsetzung Ihrer berechtigten Interessen.

Erbe

  • Gesetzliche Erbfolge
  • Pflichtteil
  • Erbschein
  • Vermächtnis
  • Erbunwürdigkeit
  • Ausschlagung
  • Erbengemeinschaft

Testament

  • Berliner Testament
  • Handschriftlich
  • Ehegattentestament
  • Erbvertrag
  • Unternehmensnachfolge

Vorsorge

  • Vorsorgevollmacht
  • Patientenverfügung

Erbschaftssteuer

Honorar

Weit verbreitet ist die irrige Annahme, der Rechtsanwalt könne willkürlich Gebühren erheben und Honorarforderungen stellen. Die Gebührensätze für anwaltliche Tätigkeiten sind durch den Gesetzgeber verbindlich im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz festgelegt.

RVG

Die Rechtsanwaltsgebühren sind durch den Gesetzgeber im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt, das für alle Rechtsanwälte verpflichtend ist. Die Gebühren der anwaltlichen Tätigkeit richten sich in außergerichtlichen und gerichtlichen Streitigkeiten nach dem Gegenstandswert der Sache (z. B. Höhe einer Forderung, eines Schadens etc.).

Wir werden Sie im Vorfeld des Mandates über die vorraussichtlichen Kosten informieren. Bei gerichtlichen Auseinandersetzungen können die Kosten im Voraus nicht genau berechnet werden. Sie können sich je nach Gang des Verfahrens erhöhen, z. B. wenn im Laufe des Verfahrens Sachverständigengutachten oder Zeugenvernehmungen im Ausland nötig werden, bzw. wenn Zeugen von weither anreisen.

Erstberatung

Ein vertrauensvolles Mandatsverhältnis ist als Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit unentbehrlich. Daher werden Sie selbstverständlich bei Mandatserteilung über die Kosten und Risiken umfassend beraten.

Die Erstberatungsgebühr fällt an, wenn in einem ersten Beratungsgespräch die Rechtslage erörtert und geprüft wird, ob ein weiteres juristisches Vorgehen sinnvoll ist. Sie ist auf maximal 190,00 € zuzüglich Auslagen und gesetzlicher Mehrwertsteuer begrenzt.

Honorarvereinbarung

Bei komplexen außergerichtlichen Beratungen oder beim Entwurf umfangreicher Verträge können die Kosten zu Beginn der anwaltlichen Tätigkeit im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zwischen Anwalt und Mandant ausgehandelt und als Honorarvereinbarung schriftlich fixiert werden.

Beratungs- und Prozesskostenhilfe

Jeder Bundesbürger hat Anspruch auf rechtliche Beratung und Prozessführung durch einen Rechtsanwalt. Wer nach seinen wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnissen die Kosten der Prozessführung nicht, nur zum Teil oder nur in Raten aufbringen kann, erhält auf Antrag Prozesskostenhilfe vom Staat gewährt. Voraussetzung ist neben der Bedürftigkeit, dass die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig erscheint.

Auch die Gebühren für einen anwaltlichen Rat oder ein außergerichtliches Verfahren können als Beratungshilfe von der Staatskasse getragen werden. Im Erstgespräch beraten wir Sie u. a. darüber, ob in Ihrem speziellen Fall Beratungs- oder Prozesskostenhilfe beantragt werden kann.

Einen Beratungshilfeschein können Sie vorab bei dem für Ihren Wohnort zuständigen Amtsgericht beantragen und diesen dann zum Besprechungstermin mitbringen.

Rechtschutzversicherungen

Die „Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung“ (kurz: ARB) legen die Leistungen einer Rechtsschutzversicherung verbindlich fest.
 Eine Rechtsschutzversicherung trägt die zur Durchsetzung Ihrer Rechte erforderlichen Kosten: die Gebühren Ihres Anwalts nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, die Gerichtskosten einschließlich der Zeugengelder und Sachverständigengebühren, die Vollstreckungskosten und – im Falle des Unterliegens – sogar die Anwaltskosten der gegnerischen Partei.

Rechtsschutzversicherungen können für die unterschiedlichsten Bereiche abgeschlossen werden:

  • Privat-Rechtsschutz
  • Arbeits-Rechtsschutz
  • Schadenersatz-Rechtsschutz
  • Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz
  • Vertrags- und Sachenrechts-Rechtsschutz
  • Steuer-Rechtsschutz
  • Sozialgerichts-Rechtsschutz
  • Straf- und Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
  • Beratungs-Rechtsschutz

Viele dieser Bereiche werden von den Rechtsschutzversicherungen als Kombinationen angeboten, aber auch das Einzelrisiko ist versicherbar, wenn Sie z. B. nur einen Verkehrs- oder Arbeitsrechtsschutz wünschen.

Nicht versicherbar sind bestimmte besonders konfliktträchtige Rechtsgebiete, wie z. B. Rechtsstreitigkeiten rund um den Hausbau oder das Familien- und Erbrecht, soweit es nicht lediglich um eine Beratung geht. Aufgrund der in diesen Gebieten zu erwartenden hohen Streitwerte wären die Versicherungsprämien so hoch, dass der Abschluss einer solchen Versicherung nicht wirtschaftlich wäre.
 Nicht versicherbar sind des Weiteren vorsätzliche Straftaten. Im Übrigen ergeben sich die Grenzen des Versicherungsschutzes aus dem jeweiligen Versicherungsschein.

Da die Nichteinhaltung von Fristen den Versicherungsschutz entfallen lässt, ist es ratsam, möglichst frühzeitig nach Eintritt eines Schadensereignisses den Rechtsanwalt um Rat zu fragen.
 Angesichts des Kostenrisikos ist der Abschluss einer Rechtschutzversicherung zu empfehlen. Selbst wer letztlich im Recht ist, muss zunächst Vorschüsse auslegen und Gebühren zahlen. Hervorzuheben ist hier insbesondere das Arbeitsrecht, denn hier trägt grundsätzlich jede Partei außergerichtlich und in der ersten Instanz ihre Kosten selbst – gleich ob sie den Prozess gewinnt oder verliert.

Aktuelles

Arbeitsrecht: Extra-Urlaub für Umzug?

By |Februar 18th, 2016|

Ein Umzug ist in der Regel mit einem erheblichen zeitlichen Aufwand verbunden. Selbst, wenn man eine Umzugsfirma beauftragt, muss man sich Zeit für die Organisation und Durchführung des Umzugs nehmen. Kann ein Arbeitnehmer daher Sonderurlaub beantragen, um in Ruhe umziehen zu können?

Kann ein Arbeit­nehmer für einen Umzug Sonderurlaub beantragen?

Ein Arbeit­nehmer ist nur dann berechtigt Sonde­rurlaub für einen Umzug zu nehmen, wenn dies mit dem Arbeitgeber so vereinbart ist. So können sich aus dem Arbeits­vertrag, einer Betriebs­vereinbarung oder einem Tarifvertrag Regelungen dazu ergeben. Ist dies hingegen nicht der Fall, besteht auch kein Anspruch auf Sonde­rurlaub. Denn eine gesetzliche Regelung fehlt zu diesem Thema.

Es ist aber möglich seinen gesetzlichen zustehenden Erholung­surlaub für den Umzug zu verwenden.

Kann sich ein Arbeit­nehmer für den Umzug nicht von der Arbeit freistellen lassen?

Zwar kann sich nach § 616 BGB ein Arbeit­nehmer für einen gering­fügigen Zeitraum von der Arbeit freistellen lassen, wenn er durch einen in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden an der Dienst­leistung verhindert wird. Bei einem Umzug ist ist das aber nicht der Fall, einen Umzug kann man planen. Eine bezahlte Frei­stellung nach § 616 BGB kommt daher nicht in Betracht.

Erbrecht: Wann ist das richtige Alter, um ein Testament zu errichten?

By |September 10th, 2015|

Die Mehrzahl derer, die eine Beratung zur Testamentsgestaltung in Anspruch nehmen, ist älter als 60 Jahre. Offenbar scheuen viele junge Leute den Gedanken an eine Regelung, die für den Fall ihres eigenen Todes gedacht ist.

Wie alt wird man?

Aber ist es denn tatsächlich so, dass eine testamentarische Regelung nur für ältere Menschen relevant ist? Nach der Statistik zu den Sterbefällen in Deutschland sind im Jahr 2013 rund 33.000 Männer und Frauen im Alter zwischen 20 Jahren und 50 Jahren verstorben. Das ist eine ganz beträchtliche Zahl.
In diesem Alter hinterlässt derjenige nicht selten Kinder, die häufig noch minderjährig sind.

Was passiert ohne Testament?

Verstirbt ein solcher Elternteil ohne ein Testament zu hinterlassen tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Dann werden die Ehefrau oder der Ehemann und die minderjährigen Kinder Miterben. Das kann sich unter verschiedenen Gesichtspunkten als sehr problematisch erweisen.

Das Betreuungsgericht schaltet sich ein

Fällt in den Nachlass eine Immobilie oder ein Immobilienanteil oder auch ein Gesellschaftsanteil eines Unternehmens kann diese/dieser dann nur unter Mitwirkung des Betreuungsgerichtes veräußert werden, weil der noch lebende Elternteil diesbezüglich kraft Gesetzes nicht zur Vertretung des minderjährigen Kindes befugt ist. Gleiches gilt für eine Belastung der Immobilie zur Aufnahme eines Darlehens.

Probleme auch bei bereits volljährigen Miterben

Zudem können Probleme auftreten, sobald eines der Kinder volljährig geworden ist und den Wert des Nachlasses beispielsweise durch Verkauf des Familienwohnheimes realisieren will (darauf hat das Kind in der Regel einen Anspruch). Dadurch kann der bisherige Lebensmittelpunkt des Ehepartner und der weiteren Kinder gefährdet werden.
Diese Rahmenbedingungen stellen eine erhebliche Belastung für den überlebenden Ehegatten dar, die er neben der ohnehin schwer zu meisternden Situation nach dem Verlust des Ehegatten tragen muss.

Testamentarische Regelung sinnvoll

Daher empfiehlt es sich gerade für junge Eltern, testamentarisch Vorsorge zu treffen. Welche Regelungen dann im Einzelnen sinnvoll sind, entscheidet sich dann immer in der konkreten Familiensituation. Will man die Kinder beteiligen oder soll erst nur der Ehepartner Erbe werden. Wie kann ich vermeiden, dass der überlebende Ehepartner bei Entscheidungen abhängig wird von der Zustimmung des Betreuungsgerichtes? Wer kümmert sich um die Kinder, wenn beiden etwas zustoßen sollte? Dürfen die Kinder mit 18 dann plötzlich alles verkaufen? Es gibt eine fast unendliche Vielzahl an Fragestellungen und Einzelfällen zu diesem Thema. Ganz sicher ist aber, dass eine Beschäftigung mit diesem Thema und eine frühzeitige Beratung zu einer testamentarischen Regelung einige der Schwierigkeiten, die bei einem Verlust eines Ehepartners und Elternteils ohnehin zu bewältigen sind, vermeiden kann.

 

Arbeitsrecht: Keine Anrechnung von zusätzlichem Urlaubsgeld auf den Mindestlohn

By |September 10th, 2015|

Ein zusätzliches Urlaubsgeld darf nicht auf den Mindestlohnanspruch angerechnet werden. Das Urlaubsgeld soll die zusätzlichen Ausgaben während des Urlaubs unterstützen und stellt keinen normalen Lohn dar, so das Arbeitsgericht Bautzen.

Anpassung des Gehalts auf Mindestlohn durch Urlaubsgeld nicht möglich
Eine Arbeitnehmerin ist als Monteurin bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt und erhielt ursprünglich einen Stundenlohn von 7,00 Euro brutto. Seit 2015 zahlte der Arbeitgeber zusätzlich zu den 7,00 Euro eine „Zulage nach MiLoG“ i.H.v. 215,65 Euro brutto. Mit dem Januargehalt zahlte der Arbeitgeber dann Urlaubsgeld und verrechnete das auf den Mindestlohn. Die Arbeitnehmerin wehrte sich dagegen erfolgreich vor dem Arbeitsgericht.

Anrechnung des Urlaubsgeldes ist nicht möglich

Die Abrechnung des Arbeitgebers mit der Verrechnung des Urlaubsgeldes auf den Mindestlohn ist fehlerhaft. Das zusätzliche Urlaubsgeld ist nicht auf den Mindestlohn-Anspruch anrechenbar. Urlaubsgeld wird nicht für eine Normalleistung gezahlt, sondern dient vielmehr der Kompensation der Zusatzkosten, die während der Erholung im Urlaub entstehen. Das Urlaubsgeld also dazu da, die Wiederherstellung und den Erhalt der Arbeitsfähigkeit des Arbeitnehmers zu unterstützen und nicht als Lohn für die normale Arbeitsleistung zu betrachten.

Familienrecht: Gemeinsamer PKW bei Trennung

By |September 10th, 2015|

Das OLG Frankfurt hatte zu entscheiden, ob einer Ehefrau ein Recht zur Nutzung des gemeinsamen Autos nach der Trennung zusteht.

Ein Ehepaar schaffte sich ein Auto an, das vor der Trennung vor allem vond er Ehefrau benutzt wurde. Der Ehemann konnte einen Firmenwagen nutzen. Nach der Trennung wollte der Ehemann das Auto herausgegeben haben, da er rechtlicher Eigentümer des Fahrzeugs sei.

Beide Instanzen bejahen Nutzungsrecht der Ehefrau am PKW

Sowohl in erster als auch in zweiter Instanz bekam hier die Ehefrau das Auto zur Nutzung zugesprochen. Die Regelungen über die Herausgabe an den Eigentümer werden hier von § 1361 BGB verdrängt. Die Ehefrau darf das Auto weiternutzen.

Auto kann ein Haushaltsgegenstand sein

Nach Auffassung des Oberlandesgerichts sei das Auto ein Haushaltsgegenstand. Denn das Fahrzeug sei sowohl von beiden zu familiären Zwecken, wie zum Beispiel die Tätigung von Einkäufen, das Transportieren der Kinder oder das Unternehmen von familiären Ausflügen, verwendet worden. Unerheblich sei dabei gewesen, dass die Ehefrau den PKW auch für Fahrten zur Arbeit genutzt habe. Zudem sei es nicht darauf angekommen, wie oft oder wie lange der PKW familiären Zwecken gedient habe.

Ehefrau darf PKW nutzen

Ausgehend von der Einstufung des PKW als Haushaltsgegenstand hat das Oberlandesgericht der Ehefrau gemäß §1361a Abs.1 BGB ein Nutzungsrecht am Fahrzeug eingeräumt. Sie habe, so das Gericht, den PKW für Fahrten zum Arbeitsplatz sowie zur Führung ihres Haushalts benötigt. So habe eine ihrer Töchter bei ihr gelebt, sodass sie zur Versorgung der Familie mit Lebensmitteln und Getränken auf ein Fahrzeug angewiesen sei. Die Zuweisung des Nutzungsrechts habe ferner der Billigkeit entsprochen.

Gibt es ein Umgangsrecht für Großeltern?

By |August 20th, 2015|

Umgangsrecht der Großeltern: Welche Rechte haben Oma und Opa und wie oft dürfen Großvater und Großmutter ihre Enkel sehen?
Kommt es zu einer Trennung der Eltern, so leben die Kinder in der Regel hauptsächlich nur bei einem Elternteil. Der andere Elternteil hat in diesem Fall grundsätzlich nicht nur einen Anspruch auf Umgang mit seinen Kindern. Er ist vielmehr auch verpflichtet, das Umgangsrecht wahrzunehmen (§ 1684 Abs. 1 BGB). Doch was ist mit den Großeltern? Können sich diese auch auf ein Umgangsrecht berufen?
Nach § 1685 Abs. 1 BGB besitzen auch die Großeltern das Recht zum Umgang mit ihren Enkelkindern. Voraussetzung dafür ist nur, dass dies dem Kindeswohl entspricht. Der positive Einfluss der Großeltern auf ihr Enkelkind muss dabei festgestellt werden. Denn anders als beim Umgangsrecht der Eltern, wird beim Umgangsrecht der Großeltern nicht vermutet, dass dies dem Kindeswohl entspricht. Es muss vielmehr festgestellt werden, ob die Aufrechterhaltung der Bindung zwischen Kind und Großeltern für seine Entwicklung förderlich ist. Nach Auffassung des Oberlandesgerichts Köln sei es für die Erziehung des Kindes von Bedeutung, dass das Kind nicht allein auf die Kleinfamilie bestehend aus Vater, Mutter und Geschwistern beschränkt wird. Es fördere vielmehr die geistig-seelische Entwicklung des Kindes, wenn es einen Umgang mit möglichst vielen Personen der Familie pflegt. Dazu gehöre insbesondere der Umgang mit den Großeltern. Ist der Besuch der Großeltern für das Kind daher förderlich, so besteht ein Umgangsrecht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern zusammen oder getrennt leben.
Wie oft dürfen Großmutter und Großvater ihre Enkel sehen?
Wie oft die Oma und der Opa ihr Enkel sehen dürfen, ist gesetzlich nicht geregelt. Dies hängt maßgeblich vom jeweiligen Einzelfall ab. Das Kammergericht Berlin hielt in einem Fall, in dem das achtjährige Enkelkind bei seinem Vater lebte und dieser einen Umgang mit den Großeltern mütterlicherseits verweigerte, einen Zeitraum von fünf Stunden monatlich für angemessen.

Arbeitsrecht: Wissenswertes zu Ferienjobs

By |Juli 30th, 2015|

Zeitungen oder Prospekte austragen, Eis verkaufen, auf kleine Kinder aufpassen – mit solchen kleinen Jobs bessern Schülerinnen und Schüler gern ihr Taschengeld auf. Gerade in den Sommerferien arbeiten viele Schüler. Aber bei ihren Ferienjobs sollten sie einige Regeln beachten und ihre besonderen Rechte kennen.

Ab welchem Alter dürfen Kinder arbeiten?

Die Beschäftigung von Kindern ist dem Jugendarbeitsschutzgesetz nach in Deutschland grundsätzlich nicht erlaubt. Als Kind definiert das Gesetz dabei jeden jungen Menschen unter 15 Jahren. Demgegenüber ist ein Jugendlicher jemand im Alter zwischen 15 und 17 Jahren.

Kinder unter 13 Jahren dürfen dem Gesetz nach nicht arbeiten. Für Kinder ab diesem Alter aber sieht die Rechtslage anders aus. So dürfen Kinder von 13 bis 15 Jahren mit Genehmigung ihrer Eltern täglich bis zu zwei Stunden arbeiten. Auf dem elterlichen Hof sind bis zu drei Stunden pro Tag erlaubt.

Dabei ist es Kindern aber nur gestattet, leichte Tätigkeiten, die für Kinder geeignet sind, auszuüben – und ihre Arbeitszeit muss zwischen acht und 18 Uhr liegen. Am Wochenende dürfen sie nicht arbeiten.

Was gilt für die Ferienjobs von Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren?

Das Arbeitsverbot am Wochenende greift in der Regel auch für Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren. Doch abgesehen von dieser Einschränkung lockern sich die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes, je älter die Ferienjobber sind. So dürfen Jugendliche zwischen 15 und 17 in der Zeit von sechs bis 20 Uhr arbeiten. Ab 16 Jahre können sie in bestimmten Branchen oder Bereichen wie etwa der Gastronomie sogar bis 22 Uhr, in Schichtbetrieben bis 23 Uhr im Einsatz sein.

Wo dürfen Kinder und Jugendliche nicht arbeiten?

Jugendlichen ist es nicht erlaubt, gefährliche oder ihre Gesundheit schädigende Tätigkeiten auszuüben. Verboten sind für Jugendliche daher beispielsweise Akkordarbeit und ähnliche Arbeiten, bei denen die Höhe des Entgelts vom Arbeitstempo abhängt.

Brauchen Kinder und Jugendliche einen Arbeitsvertrag?

Für Kinder und Jugendliche gelten vergleichbare arbeitsrechtliche Vorgaben wie für erwachsene Arbeitnehmer. Junge Beschäftigte sollten mit ihrem Arbeitgeber auf jeden Fall einen schriftlichen Arbeitsvertrag abschließen. Darin sollten neben den Arbeitszeiten etwa auch das Gehalt und die Tätigkeit fixiert sein.

Können Ferienjobber kündigen oder gekündigt werden?

Auch Ferienjobber können grundsätzlich gekündigt werden oder kündigen. Darüber hinaus profitieren sie von den gesetzlichen Bestimmungen für erwachsene Beschäftigte. So steht ihnen beispielsweise eine Entgeltfortzahlung bei Krankheit zu, auch können für sie anteilige Ansprüche auf Urlaub entstehen.

Bekommen Kinder und Jugendliche den Mindestlohn?

Den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde bekommen Ferienjobber nicht, wenn sie unter 18 Jahre alt sind und keine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Volljährigen Ferienjobbern aber steht der Mindestlohn zu – auch wenn sie eine geringfügige Beschäftigung mit einer maximalen Entlohnung von 450 Euro ausüben.

Kontakt

Ersten Kontakt haben Sie mit unseren freundlichen Mitarbeiterinnen, die gerne einen Termin mit Ihnen vereinbaren und Ihnen kompetent Auskunft geben.

Natalia Bus
Natalia Bus
Sabine Baumgartl
Sabine Baumgartl

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Burghausen Kanzlei

Anwaltskanzlei Dr. Kröller, Klimaschewski & Kollegen

Marktler Str. 4
84489 Burghausen
Tel. +49-8677-4800
Fax +49-8677-65209

Eggenfelden Kanzlei

Anwaltskanzlei Dr. Kröller, Klimaschewski & Kollegen

Pfarrkirchener Str. 29
84307 Eggenfelden
Tel. +49-8721-8291

Impressum

Herausgeber und inhaltlich Verantwortlicher

Kanzlei Dr. Kröller, Klimaschewski & Kollegen

Rechtsanwältin Tina Klimaschewski

Marktler Str. 4

84489 Burghausen

Telefon: 08677/4800

e-mail: kanzlei@dr-kroeller.de

USt-IdNr.: DE 295747992

Gesetzliche Berufsbezeichnung der einzelnen Berufsträger

Tina Klimaschewski, Rechtsanwältin (Deutschland)

Dr. Hans-Rainer Kröller, Rechtsanwalt (Deutschland)

Dr. Johann Feßler, Rechtsanwältin (Deutschland)

Die Berufsbezeichnung Rechtsanwalt/Rechtsanwältin wurde gemäß § 6 BRAO in der Bundesrepublik Deutschland von der bayerischen Landesjustizverwaltung über die Rechtsanwaltskammer für den Bezirk des Oberlandesgerichts München verliehen.

Die berufsrechtlichen Regelungen – Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO), Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA), Standesregelung der Rechtsanwälte in der Europäischen Gemeinschaft (CCBE-Berufsregeln), Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) – können auf der Website der Bundesrechtsanwaltskammer unter www.brak.de eingesehen werden.

Berufsrechtliche Aufsichtsbehörde

Rechtsanwaltskammer für den Oberlandesgerichtsbezirk München

Tal 33

80331 München

Telefon: + 49 89 53 29 44 0

Telefax: + 49 89 53 29 44 28

www.rak-muenchen.de

Haftpflichtversicherungen

Tina Klimaschewski

Allianz Versicherungs-AG, 10900 Berlin

Dr. Hans-Rainer Kröller

Allianz Versicherungs-AG, 10900 Berlin

Dr. Johanna Feßler

R+V Versicherung AG, 65189 Wiesbaden

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